Appetit: Wie Die Sinne Unser Essverhalten Beeinflussen

Appetit: Wie die Sinne unser Essverhalten beeinflussen

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Jetzt ein Eis?… Woher kommt der Appetit?

 

Die Sonne scheint, bei einem Gang durch die Stadt, die Parkanlagen oder Grünflächen kommt plötzlich der Gedanke „Jetzt ein leckeres Eis“! STOP! Bevor Sie jetzt zur Eisdiele gehen, sollten Sie überlegen: Haben Sie wirklich Hunger oder einfach nur Appetit?

Appetit entsteht oft aus Langeweile oder wird von äußeren Reizen hervorgerufen. Wir sehen eine Werbung, in der die Torte so lecker aussieht, dass wir direkt Lust haben, ein Stück zu essen. Der Blick fällt auf einen Schokoriegel, den gerade jemand neben uns isst, sodass man auch einen verspeisen möchte. Das Schaufenster des Konditors lockt mit glasierten Leckereien, der Duft von frischen Croissants liegt in der Luft.

 

Gefühle, Düfte und Bilder können Appetit auslösen

Es gibt zahlreiche Impulse, die uns Appetit machen, ohne, dass wir dies direkt merken. Die Industrie hat sich unsere Anfälligkeit für solche Impulse zu Nutze gemacht: In Supermärkten beispielsweise werden oft Duftstoffe eingesetzt, um Ihren Appetit auf bestimmte Speisen anzuregen. Verströmt der Duft frischer Brötchen, neigen Kunden eher dazu, Brötchen zu kaufen.

Oft aber sind es auch Gewohnheiten und Rituale oder Erinnerungen, die uns Appetit oder sogar Heißhunger machen. Der Kinobesuch ohne Nachos und Popcorn ist für manch einen undenkbar. Dabei handelt es sich schlichtweg um die Gewohnheit, im Kino zu naschen, obwohl die Aufmerksamkeit eigentlich auf dem Film liegen sollte.

Auch Zuhause neigen viele Menschen zum Essen nebenher: Das abendliche Ausruhen auf der Couch wird mit manch einer Nascherei versüßt. Haben wir Gäste oder sind wir zu Besuch lauern oft nett gemeinte kleine Snacks darauf verspeist zu werden. Manchmal verbinden wir bestimmte Nahrungsmittel auch mit Erinnerungen: Der Kuchen aus der Kindheit, das gemeinsame Lieblingsgetränk, der Belohnungssnack. Oft geht es beim Zwischendurchessen gar nicht um das Produkt, sondern um die Gefühle, die wir mit diesem verbinden. Frust- und Belohnungsessen fallen ganz besonders unter diese Kategorie.

 

Naschen steuert uns direkt in die Heißhungerfalle

Das Problem an beiläufigem Essen ist, dass es nicht sättigt und dennoch den Insulinspiegel ansteigen lässt. Durch stark gezuckerte Naschereien steigt der Insulinspiegel erst sehr hoch an, fällt aber kurze Zeit später wieder ab, sodass ein Heißhungergefühl entsteht: Und der Kreislauf beginnt von neuem.

Unser Tipp: Überlegen Sie woher das, gerade im Moment bestehende, Verlangen nach bestimmten Nahrungsmitteln oder Getränken kommt. Achten Sie auf äußere Reize, auf Ihre Gefühlslage und darauf, ob Sie wirklich Hunger haben.

 

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Eva Strünker

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