Durstlöscher

Durstlöscher oder versteckte Dickmacher?

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Trinken wir in unserem Leben wirklich kiloweise Zucker?

 

Es ist heiß draußen, wir schwitzen und möchten nur eins: uns erfrischen! Was eignet sich da besser, als ein kühles, leckeres Getränk? Doch Vorsicht – die gerade im Sommer beliebten Softdrinks entpuppen sich meist als Kalorienbomben!

In welchen Getränken die Kalorien lauern und was Ihnen zur optimalen Erfrischung dient, erklären wir Ihnen in diesem Beitrag:

Cola, Eistees, Energy Drinks und Limonaden sind für ihren hohen Zuckergehalt bereits bekannt. Erscheinen Sie durch Ihre meist anziehende bunte Farbe, den Werbeversprechen – besonders Durst löschend und gesund zu sein – und oft fruchtigen Geschmacksrichtungen verlockend, so verbergt sich doch ein hoher Zuckergehalt in den Getränken: In einem Liter Limonade sind durchschnittlich 25 Stück Würfelzucker enthalten. Zum Vergleich: Eine ganze Tafel Vollmilch-Schokolade enthält in etwa 19 Zuckerwürfel.

 

Wellnesswasser – eine gesunde Alternative?

Auch der Trend von vermeintlichen Wellness-Wassern, Sportgetränken und Vitaminwassern basiert auf Vermarktungsstrategien, sicher ist: Diese Getränke versorgen Sie vor allem mit einem – Kristallzucker. Wasser mit Geschmack gibt es derzeit in zahlreichen Varianten, von Apfel-Birne, über Grüner Tee, bis hin zu Cranberry-Aroma ist für jeden Gaumen etwas Ansprechendes vorhanden. Doch schauen wir ein Mal auf die Inhaltsstoffe der angeblich gesunden Wasser, fällt auf: Ein Liter des angeblich gesunden vitalisierenden Wassers enthält je nach Hersteller und Sorte 7-17 Stück Würfelzucker.

 

Ohne Zucker = ohne Kalorien?

Die Aufdrucke „zuckerfrei“, „light“, „zero“ und „ohne Zuckerzusatz“ lassen viele Verbraucher in eine Falle tappen: Die Begriffe bedeuten nicht, dass die Getränke tatsächlich keinen Zucker enthalten. Oftmals werden künstliche Süßstoffe mit (Frucht-)Zucker vermischt, sodass das Getränk immer noch süß schmeckt und weiterhin Zucker und somit Kalorien enthält. Trinken Sie ein mit Süßstoff versetztes Getränk, signalisieren Sie dem Körper: „pass auf es kommt gleich eine Zuckerladung rein, mach dich schonmal fertig diese zu verarbeiten!“ Ihr Körper stellt sich darauf ein und auch wenn die tatsächliche Zuckerlieferung nicht so hoch ausfällt ist Ihr Körper darauf eingestellt Energie aufzunehmen und ggf. zu bunkern, wenn sie nicht verbraucht werden sollten.

 

Vitaminreicher Saft?

Auch bei Säften sollten Sie gewissenhaft entscheiden: Der Aufdruck „Ohne Zuckerzusatz“ mag eine geringe Kalorienzahl versprechen, doch steckt in Obstsäften Fruchtzucker – der vom Körper ganz besonders schnell aufgenommen werden kann und somit den Insulinspiegel extrem schnell ansteigen lässt. Vergleicht man die Kalorienzahl von einem Glas Multivitaminsaft und einem Glas Cola wird deutlich, dass es kaum Differenzen gibt. Auch industrieller Apfelsaftschorle wird meist noch, zusätzlich zum natürlichen Zuckergehalt des Apfelsafts, Zucker zugesetzt. So kommen bei einem Liter auch bei diesem auf den ersten Blick gesunden Getränk bis zu 20 Stück Würfelzucker zusammen. Statt einem Glas Saft sollten Sie also lieber zu frischem Obst, Gemüse oder selbst gepressten Obst- und/oder Gemüsesäften als Vitaminlieferant greifen.

 

Unser Tipp für Sie:

Trinken Sie Wasser! Sie sparen nicht nur Geld, sondern auch viele Kalorien. Wenn Sie mal eine Abwechslung haben möchten, können Sie sich Ihr Wasser einfach aufpeppen: mit frischer Zitrone, Limette, Ingwer oder Minzblättern. So sorgen Sie für gesunde Erfrischung!

 

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Eva Strünker

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Dieser Beitrag hat 3 Kommentare
  1. Jule

    Sehr informativer Beitrag, danke für diesen tollen Artikel 🙂

  2. Arne

    Hi, ich studiere auch immer wieder verwundert (und entsetzt) was sich so alles in den „leichten“ Erfrischungen verbirgt.

    Wir sind dazu übergegangen Saft nur noch selbst Entsaftet und frisch zu trinken – sonst ist nur noch Zucker drin.

    Ich war früher süchtig nach Cola (erst die Variante mit Zucker später mit Süßstoff) mittlerweile bin ich genau ein Jahr trocken – und ein wenig stolz.

    Viele Grüße aus Berlin,
    Arne

  3. Pingback: Wieviel Wasser sollte man pro Tag trinken? | fitmio.de Magazin

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