KSTA Magazin Los Gehts Teil 3 - Fitmio Im Test

Beinarbeit für die Balance

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14.01.2014Kölner Stadt-Anzeiger Magazin

Beinarbeit für die Balance

Einfache Rezepte und ausgefallene Sport-Tipps: Testerin Claudia Key hat das alltagstaugliche Konzept von fitmio überzeugt

Bewegung, Ernährung, Motivation – das sind die drei Säulen, auf denen das neue digitale Abnehm-Programm fitmio ruht, das der Kölner Stadt-Anzeiger gemeinsam mit Prof. Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule Köln entwickelt hat. „Mit Prof. Froböse haben wir schon häufig erfolgreich zusammengearbeitet, etwa bei Gesundheitsveranstaltungen oder der Konzeption der Reihe »Fit mit Genuss «, die im Frühjahr 2013 im Magazin erschienen ist. Sein Programm fußt ebenso auf  wissenschaftlichen wie auf alltagstauglichen Erkenntnissen“, sagt Ismene Poulakos, frühere Leiterin des Magazins und heute zuständig für digitale Innovationen.

Gemeinsam mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ hat Froböse schon ausgewählte Leser auf dem Weg zu ihrem Wunschgewicht begleitet. Mit der neu entwickelten Stoffwechselformel und einem intelligenten Programm wird das nun für alle möglich gemacht, die einen Computer, ein Tablet oder ein Handy besitzen.

Die fitmio-Idee

Um das Programm so leicht wie möglich zu machen, wurden viele Funktionen und Inhalte erst mit Mitgliedern des Anti-Diät-Clubs getestet. Die Nutzerinnen – die Damen sind traditionell in der Mehrheit, wenn es um gesundes Abnehmen geht – haben deutlich formuliert, was sie von einem digitalen Fitnessprogramm erwarten, und haben viele eigene Ideen eingebracht. Regeln, die ihnen das Leben schwer machen? Zu komplizierte Rezepte? Nein, danke.

Schnell war klar, dass der Genuss nicht zu kurz kommen darf. Denn genau wie beim Anti-Diät- Club geht es auch bei fitmio nicht darum, Kalorien zu zählen oder eine strenge Diät einzuhalten. Im Gegenteil: „Das Lieblingsessen ist weiterhin erlaubt. Das Leben soll Spaß machen und das Training auch“, sagt auch Prof. Froböse, der für das Ernährungskonzept verantwortlich ist. „Schön ist, dass der User an die Hand genommen wird und jeden Tag neue Rezepte findet“, lobt Test-Nutzerin Claudia Key, die ein großer Fan der „Fit mit Genuss“-Serie war und nun die Vorzüge einer individualisierten, digitalen Version testet. „Das vonder Sporthochschule entwickelte Trainings- und Ernährungskonzept ist für mich der große Pluspunkt des Programms“, sagt die 47-jährige TV-Programmplanerin aus Bergisch Gladbach.

Die Stoffwechselformel

Eigens für fitmio hat Ingo Froböse die Stoffwechselformel entwickelt, die auf einen verbesserten Energie-Umsatz zielt. „Wie bei einem Motor wird der Hubraum und die PS-Zahl des Körpers gesteigert, das heißt durch den Aufbau von Muskelmasse wird die Verbrennung von Kalorien optimiert“, so Froböse. Wichtig sei außerdem, die Mahlzeiten an den Biorhythmus anzupassen. Das heißt: morgens auf jeden Fall zu frühstücken, und zwar nicht zu wenig. „Der Motor muss morgens angeworfen werden“, so Froböse. Energie in Form von Vollkornbrot mit Schinken, Honig oder Geflügelaufschnitt, dazu Haferflocken mit Naturjoghurt und Früchten seien ideal. Mittags ist Zeit für das Lieblingsessen, bei dem auch reichlich Kohlenhydrate zugeführt werden dürfen. Abends werden diese dafür zugunsten eiweißreicher Kost reduziert. In der Nacht regeneriert der Körper, dazu braucht er Eiweißbausteine. Kohlenhydrate landen eher in den Fettdepots.

Zusätzlich angekurbelt werden kann der Stoffwechsel durch besondere Lebensmittel, die Turboverbrenner, wie Prof. Froböse sie nennt. Dazu gehören Äpfel, Aprikosen, Chili oder frische Feigen. Diese und andere Ernährungstricks werden dem fitmio-Nutzer täglich auf einem Tagesplan angeboten. Hinzu kommen täglich zwei Rezepte, eins für mittags, eins für abends, zusätzlich erklärt mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung. Immer gibt es auch Alternativrezepte, wenn einem der Tagestipp nicht zusagt. Ingo Froböse ist übrigens nicht nur der geistige Vater des Programms, sondern begleitet die Nutzer auch als persönlicher Coach – zum Beispiel mit täglichen Motivationsvideos, die das Durchhalten zum Vergnügen machen.

Das Programm dauert 84 Tage, es ist eingeteilt in drei Phasen, die jeweils vier Wochen dauern. Der von fitmio für den Nutzer errechnete Trainingsplan kombiniert Krafttraining in Form von Workout- Videos mit Ausdauer-, Körperwahrnehmungs-, Alltags- und Entspannungsübungen. Jeder Nutzer bekommt auf ihn zugeschnittene Trainings- und Ernährungspläne. Dazu gehören etwa tägliche Bewegungsempfehlungen, zu denen immer auch Alternativen vorgeschlagen werden. Ziel ist es, nicht nur häufiger Sport zu machen und fitter zu werden, sondern bewusst den Alltag bewegter zu gestalten. Ganz ohne Wiederholungen geht es aber auch nicht. Kräftigere Bauchmuskeln etwa stellen sich nur ein, wenn Sit-ups regelmäßig absolviert  werden. Die Work-out-Videos wiederholen sich daher im Wochenrhythmus.

Bewegter Alltag

Das Spektrum der täglichen Bewegungseinheiten reicht von Spazieren gehen bis zur Empfehlung, für einen Tag mal so viel wie möglich mit der „schwachen“ Hand zu machen. Test-Nutzerin Claudia Key gibt zu, dass sie das nicht ganz durchgehalten hat. „Aber ich fand die Idee gut. Oder die Übung, mit geschlossenen Augen auf einem Bein zu stehen. Man glaubt gar nicht, wie schwierig das ist“, sagt die 47-Jährige, die regelmäßig ins Fitness-Studio geht, joggt und Tennis spielt.  Durch fitmio hat sie jetzt noch zusätzlich Bewegung in den Alltag eingebaut. „Das ist nicht immer leicht, aber man fühlt sich nicht wohl, wenn man sein Tagespensum nicht geschafft hat.“

Austausch im Forum

Über ihre Erfahrungen können sich die Nutzer im Forum austauschen – das ist wichtig, um sich dauerhaft zu motivieren. Schließlich geht es bei fitmio nicht darum, kurzfristig Gewicht zu verlieren, sondern langfristig mehr Bewegung in den Alltag zu bringen, den Stoffwechsel dauerhaft zu verändern und so den Jo-Jo-Effekt zu verbannen. „Wichtig ist dabei auch, Stress zu vermeiden, denn der bringt uns oft dazu, mehr zu essen als nötig. Deshalb gibt es auch Regenerationsphasen“, sagt Ingo Froböse. Lebensgewohnheiten umstellen, das geht eben nicht mit dem Holzhammer, sondern mit Freude und Genuss.

Von Lioba Lepping

"WORT & FORT" - das Spiel der Magazin-Redaktion

 

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Eva Strünker

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