Gestresste Frau, Stress Macht Dick

Macht Stress dick? – So wirken sich stressige Situationen auf den Körper aus

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Welche Rolle spielt Stress bei unserem Gewicht?

 

Forscher der Universität Havard in Bosten fanden heraus, dass Stress uns dick macht! Die Antwort auf die Frage „Warum?“ finden wir, wenn wir die Auswirkung stressiger Situationen auf unseren Organismus auf biochemischer Ebene betrachten.

Unter Stress oder bei Gefahr wird Ihr Körper in Alarmbereitschaft versetzt und Ihr Organismus produziert vermehrt das Hormon Kortisol. Dieses Hormon sorgt dafür, dass dem Körper schnell Energie zur Verfügung steht. Dabei wird die Energie vornehmlich aus Glucose gewonnen, zum Teil aber auch aus Fett.

Das hört sich zunächst richtig gut an, hat aber zur Folge, dass der Körper bestrebt ist seine Energiereserven und somit seine Fettdepots schnellstens wieder aufzufüllen. Stress führt also nicht dazu, dass die Fettdepots reduziert werden.

 

Stress macht hungrig

Im Gegenteil: Kortisol hemmt die Produktion des Sättigungshormons Leptin – folglich bekommen wir unter Stress Hunger. Meistens wird dieser Hunger von der Lust auf Süßes oder Fettiges bestimmt. Geben wir diesem Hunger nach, lindert das kurzzeitig die Stress-Symptome und wir fühlen uns besser.

Das Problem dabei ist, dass unser Gehirn diese Erfahrung speichert und daraus lernt. In stressigen Situationen verlangt es uns dann immer wieder nach Naschereien – ein fataler Teufelskreis droht. Vor allem, wenn Stress durch Zeitdruck, Sorgen oder Schlafmangel zum Dauerzustand wird, ist das Risiko zuzunehmen groß.

 

Unter Stress verkrampft die Muskulatur

Auch Ihre Muskeln reagieren auf Stress – sie sind angespannt und bereit für Flucht oder Kampf. Dieser Mechanismus half unseren frühen Vorfahren in Gefahrensituationen schnell reagieren zu können. War die Gefahr vorbei oder der Kampf bestritten, entspannte sich die Muskulatur wieder.

Auch heutzutage spannt sich unsere Muskulatur unter Stress an, diese Anspannung wird jedoch in den seltensten Fällen durch ausreichend Bewegung wieder gelöst. So bleibt die Muskulatur während eines stressigen Alltags oft dauerhaft verspannt.

Wie wirkt sich das auf unser Gewicht aus? Aus Verspannung resultiert häufig eine Reduzierung der Sauerstoff- und Nährstoffversorgung in den Muskeln. Dadurch wird die muskuläre Stoffwechselaktivität gedrosselt. Bedenkt man, dass unser Muskelskelett das größte stoffwechselaktive Organ ist, wird klar, dass somit der gesamte Stoffwechsel herabgesenkt wird – was eine Gewichtszunahme wieder begünstigt.

 

Bewegung und Entspannung helfen

Bauen Sie muskuläre Stress-Symptome und Verspannungen am besten durch Bewegung ab. Gehen Sie beispielsweise in der Mittagspause spazieren oder üben Sie regelmäßig Ihren Lieblingssport aus. Schlafen Sie regelmäßig und ausreichend und führen Sie Erholungszeiten in Ihren Alltag ein. Hilfreich kann auch ein bewusst eingeführter „Kein-Stress-Tag“ sein.

 

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Eva Strünker

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