Spargel Rezepte Kochen

Spargel kochen, Rezepte und mehr – Endlich Spargelzeit

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Spargel – Liebling der leichten Küche

Spargel (Asparagus) ist für viele eine Delikatesse. Der heimische Spargel ist, in seiner traditionell kurzen Erntezeit von April bis spätestens zum 24. Juni, als typisches Frühlingsgemüse sehr gefragt. Traditionell wird der Spargel gekocht und als Beilage zu Kartoffeln und Fleisch bzw. Schinken serviert.

Spargel Rezepte und verschiedene Zubereitungsarten

Weißen Spargel klassisch kochen

weißer Spargel mit Kartoffeln

Die wohl gängigste Art Spargel zu zubereiten ist ihn in mit etwas Zucker und Salz gewürztem Wasser zu kochen.

Das wird gebraucht:

Ist der Spargel der Hauptbestandteil des Gerichts rechnet man pro Person circa 500 g Spargel. Als Beilage reichen etwa 250 g pro Person aus.  Außerdem benötigt man Wasser, Salz, Zucker und nach Belieben Butter, Zitronensaft und Weißwein.

Schritt 1 – Spargelsud aufsetzen: In einem großen Topf wird ausreichend Wasser zum Kochen gebracht. Das Wasser wird klassisch mit etwas Salz und einer Prise Zucker gewürzt. Nach Belieben kann man noch einen Spritzer Zitronensaft (hellt weißen Spargel noch etwas auf) , ein paar Butterflocken oder etwas Weißwein hinzugeben. Hier entscheidet der eigene Geschmack.

Schritt 2 – Spargel vorbereiten: Dann wird der Spargel vorbereitet – das heißt, man schält ihn und die holzigen Enden werden abgeschnitten. Dazu eignet sich am besten ein spezieller Spargelschäler, mit einem Kartoffel- oder Sparschäler und einem Küchenmesser geht es aber auch.

Schritt 3 – Spargel kochen: Wenn das Wasser kocht, kommt der Spargel in den Sud und wird bei mittlerer Hitze gar gekocht. Die Garzeit richtet sich nach der Dicke der Spargelstangen und auch danach, ob man den Spargel eher weich oder eher bissfest mag. Zwischendurch einfach mal eine Stange zum Test herausnehmen und probieren.

Haben die Spargelstangen die gewünschte Konsistenz, werden Sie aus dem Sud entnommen und heiß serviert.

Tipp: Den Sud nicht wegschütten! Aus den aufgehobenen Spargelstangen und Spargelenden lässt sich noch eine leckere Spargelsuppe kochen.

Wo kommt der Spargel her?

Spargel FeldUrsprünglich stammt das Edelgemüse aus den gemäßigten Zonen Süd- und Mitteleuropas. Wobei die Chinesen und Griechen Spargel zunächst vorwiegend als Arzneimittel kannten. Erst die Römer kultivierten ihn. Nach Deutschland kam Spargel als Gemüse mit den Römern, etwa Mitte des 16. Jahrhunderts.

Im Gegensatz zur heutigen Zeit war zunächst der grüne Spargel populär. Erst im Laufe des 19. Jahrhunderts wurde der weiße Spargel gezüchtet und parallel zum grünen Spargel angebaut. Im 20. Jahrhundert setze sich der weiße Spargel gegen den grünen durch und ist heute die beliebteste Variante.

Beim Spargelanbau ist Deutschland aktuell Spitzenreiter in Europa. Dennoch finden Sie im Handel nicht nur Spargel von deutscher Herkunft. Importierter weißer Spargel kommt vor allem aus Griechenland, Peru, Spanien und Frankreich. Bei grünem Spargel ist Thailand der Hauptexporteur.

Spargelsuppe selbstgemacht

weißer Spargel für Spargelsuppe

Die meisten Spargelsuppen werden ausschließlich aus weißem Spargel zubereitet. Vor allem, wenn der Spargel als Beilage gekocht wurde eignet sich die Zubereitung einer Suppe hervorragend, um die übrig gebliebenen Schalen und Enden des Spargels auch noch zu verwerten.

Das wird gebraucht:

Die Grundlage für die Suppe sind das Kochwasser des Spargels also der Spargelsud und die übrig gebliebenen Schalen und Endstücke des Spargels. Außerdem benötigt man Butter, Mehl, Salz, Pfeffer und nach Belieben Zitronensaft, Weißwein, Eigelb sowie Sahne oder Milch. Als Suppeneinlage verwendet man üblicher Weise übrig gebliebene oder zurückgelegte bereits gekochte Spargelstangen.

Schritt 1 – Spargel auskochen: Am besten kocht man die Spargelsuppe direkt nach dem Spargel. Dazu werden die aufgehobenen Schalen und Endstücke des Spargels in dem Spargelsud ausgekocht, in dem vorher die Spargelstangen gekocht wurden. (Wer keinen Spargelsud übrig hat, stellt den Sud wie oben unter „Weißer Spargel klassisch gekocht“ beschrieben her und legt die Spargelstangen für später beiseite.)

Schritt 2 – Sud auffangen: Nach etwa 15 Minuten Kochzeit werden die Schalen und Enden durch ein Sieb abgegossen, dabei wird der Spargelsud in einer Schale oder einem kleinen Topf extra aufgefangen. Die ausgekochten Schalen und Enden können nun entsorgt werden.

Schritt 3 – Spargelsuppe abbinden: Den Topf wieder auf den Herd setzen und darin circa 20 g Butter zerlassen. Wenn die Butter geschmolzen ist diese mit etwa 1-2 EL Mehl unter ständigem Rühren so lange erhitzen, bis es eine hellgelbe breiige Masse geworden ist. Dabei aufpassen, dass die Mehl-Butter Mischung nicht anbrennt; ggf den Topf von der Kochstelle nehmen.

Dann den Spargelsud unter Rühren mit einem Schneebesen, nach und nach in den Topf gießen, bis die gewünschte Suppenmenge erreicht ist. Dabei darauf achten, dass keine Klümpchen entstehen.

Schritt 4 – Spargelsuppe abschmecken: Die Suppe noch einmal aufkochen und nach Belieben mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft oder Weißwein abschmecken.

Wer mag, kann noch ein oder zwei Eigelb mit einem Schluck Milch oder Sahne vermengen und noch unter die Suppe ziehen. Die Suppe dann aber nicht mehr aufkochen.

Tipp: Übrig gebliebene Spargelstangen können in der Suppe als Einlage verwendet werden. Wer sehr viel Spargel übrig hat – oder ihn extra für die Suppe gekocht hat – schneidet die Stangen in etwa 3 cm große Stücke. Die Spargelköpfe beiseite legen, die übrigen Spargelstücke in die Suppe geben und mit dem Mixstab oder in einem Mixer fein pürieren. Die Spargelköpfe als Einlage in die Suppe geben und servieren.

Weißer Spargel gegrillt

Spargel lässt sich allgemein sehr gut grillen. Vor allem für grünen Spargel ist diese Zubereitungsart ideal, da man ihn gern auch etwas bissfester isst. Die Variante in diesem Rezept eignet sich jedoch sehr gut für die Zubereitung von weißen Spargel auf dem Grill.

Das wird gebraucht:

Als erstes benötigt man natürlich weißen Spargel. Je nach Dicke nimmt man etwa 5-7 Stangen pro Person. Außerdem benötigt man Olivenöl, Salz, Pfeffer, etwas frische Petersilie und nach Belieben einen Spritzer Zitronensaft. Einen Grill sollte man natürlich haben, es geht aber auch im Ofen. Und man benötigt Alufolie. Dann kann es auch schon losgehen.

Schritt 1 – aufheizen: Wer auf Holzkohle grillen möchte sollte als erstes den Grill anfeuern. Auf Gas Grillende können sofort mit der Spargelvorbereitung beginnen. Wenn man den Spargel im Ofen machen möchte, sollte er vorgeheizt werden (180°C-200°C).

Schritt 2 – Spargel vorbereiten: Als erstes legt man sich ein ausreichend großes Stück Alufolie bereit. Alle Spargelstangen sollten darin eingewickelt werden können. optimal ist es, wenn die Folie zweimal um alle Stangen herumgewickelt werden kann.

Die Spargelstangen werden nun geschält und die holzigen Enden werden abschneiden. Nun legt man alle Stangen auf das erste drittel der Alufolie. Gewürzt wird der Spargel mit Salz und Pfeffer. Dann kommt etwas Olivenöl über die Stangen und wer mag kann noch etwas Zitrone über den Spargel geben. Die Petersilie wird gewaschen, in kleine Sträußchen zerrupft und auch über die Stangen verteilt.

Schritt 3 – Spargel einrollen: Die Spargelstangen werden nun zusammengeschoben und dann von der kurzen Seite aus in die Alufolie eingerollt sodass ein schönes Päckchen entsteht. rechts und links werden die Kanten der Alufolie umgeklappt, sodass das Päckchen gut verschlossen ist.

Schritt 4 – Spargel grillen: Nun kommt das Päckchen für 20-25 Minuten auf den Grill, bzw. in den Ofen. Nach Ablauf der Zeit das Päckchen vom Grill, bzw. aus dem Ofen nehmen und den Spargel servieren. Er bleibt in der Alufolie noch länger schön heiß, falls er nicht sofort serviert wird.

Tipp: Wenn die Spargelstangen unterschiedlich dick sind, dann macht einfach zwei Päckchen und sortiert die Stangen vorher der Dicke nach. das Päckchen mit den dickeren Stangen kann so länger auf dem Grill sein und man kann das mit den dünneren Stangen früher vom Grill nehmen. So bekommt man alle Stangen gleich gar und es verkocht der dünne Spargel nicht, während der dicke noch nicht ganz gar ist. 

5 Dinge, die man über Spargel wissen sollte

Nährwerte weißer und grüner Spargel

Nährwerte
pro 100 g
Spargel (weiß) frisch Spargel (weiß) gekocht Spargel (grün) frisch
Brennwert 17 kcal / 71 kJ 13 kcal / 54 kJ 18 kcal / 74 kJ
Kohlenhydrate 1,8 g 1,7 g 2,0 g
Eiweiß 1,8 g 1,1 g 2,0 g
Fett 0,1 g 0,1 g 0,1 g
Ballaststoffe 1,4 g 1,3 g 1,4 g

Was steckt im Spargel?

Die grünen und weißen Spargelstangen stecken trotz ihres hohen Wassergehalts von mindestens 92 Prozent voller Wirkstoffe.

Die reichlich enthaltene Asparaginsäure sowie ein hoher Kalium-Gehalt regen den Stoffwechsel allgemein an, reinigen das Blut, schwemmen Giftstoffe aus dem Körper und führen somit auch zu einem erhöhten Harntrieb. Dazu steckt in 500 g Spargel bereits ungefähr die Hälfte des Tagesbedarfs an Folsäure. Unser Körper benötigt Folsäure für die Zellerneuerung und Blutbildung.

Frische testen

Ob der Spargel wirklich frisch ist, erkennt man an der noch saftigen Schnitt-Kante am Ende der Spargelstange. Zum Testen das Ende einfach etwas zusammen drücken.

Unser Tipp: Ein weiteres Frische-Merkmal ist, wenn die Spagelstangen ein wenig quietschen beim gegeneinander Reiben.

Spargel Garzeit

Am besten schmeckt Spargel noch leicht bissfest. Je nach Dicke der Stangen liegt die Garzeit wenn man ihn kocht, bei 10-20 Min. für weißen und 10-12 Min. für grünen Spargel.

Unser Tipp: Wenn man sich nicht sicher ist, ob der Spargel schon gut ist, einfach probieren!

Lagerung

In einem feuchten Küchentuch eingeschlagen bleibt der Spargel im Kühlschrank bis zu zwei Tage frisch und saftig.

Unser Tipp: Der Spargel kann auch schon geschält werden und bleibt auch küchenfertig vorbereitet im feuchten Tuch frisch!

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Eva Strünker

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