Sport Steigert Die Gehirnleistung

Sport macht clever: Schwitzen Sie sich schlau!

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Sport macht nicht nur fit, sondern auch schlau!

 

Wenn Sie bisher dachten, dass Sie durch Sport nur Ihre körperliche Fitness steigern, liegen Sie falsch! Richtig gelesen – regelmäßige Bewegung sorgt zwar für eine gute Kondition und für kräftige Muskeln, aber darüber hinaus wird auch noch eine ganz andere Leistung gesteigert: die Gehirnleistung.

Ganz im Sinne des Spruchs >Mens sana in corpore sano<, „ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“, belegen einige Studien nun, dass Bewegung genau zu diesem Ziel führt. Sport sorgt nicht nur für eine verbesserte Fitness, sondern hat nachweislich auch einen positiven Effekt auf unsere Psyche und kognitive Leistung.

 

Sportler haben mehr Gehirnleistung

Forschungen, die die Gehirnleistung von Ausdauersportlern und von sportlich passiven Menschen untersucht haben, ergaben, dass ein deutlicher Zusammenhang zwischen Sport und Denkleistung besteht. In der Pilotstudie des Montreal Heart Institutes untersuchten die Forscher die Denkleistung und Fitness einer Personengruppe von erwachsenen Nicht-Sportlern. Innerhalb der Studie absolvierten die Probanden über vier Monate hinweg zwei Mal wöchentlich ein intensives Intervalltraining. Die Beobachtungen ergaben, dass neben der körperlichen Fitness auch bei der Lösung von Denkaufgaben bessere Ergebnisse erzielt wurden, als vor dem regelmäßigen Training.

Eine weitere Studie wurde am Universitätsklinikum Bochum durchgeführt: Die Gehirne von 26 Leistungssportlern und 12 Nicht-Sportler wurden mit einem Kernspintomografen untersucht und die Ergebnisse ausgewertet. Nicht-Sportler verfügen in manchen Bereichen über weniger Hirnsubstanzen, als Sportler. Ein betroffener Bereich beispielsweise ist das supplementäre motorische Areal, das motorische Bewegungen kontrolliert und komplexe Bewegungsabläufe konstruiert.

 

Wie lässt sich dies erklären?

Welche Prozesse genau für die verbesserte Leistungsfähigkeit sorgen, wird in weiteren Studien noch erforscht. Sicher ist aber, dass während eines Trainings das Gehirn besser durchblutet wird, wodurch alle Gerhirnareale intensiv mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden. So herschen optimale Vorrausetzungen für die biochemischen Prozesse im Gerhirn und neue Verknüpfungen können besser gebildet werden. Dass Sportler eine bessere Koordinationsfähigkeit haben, hängt mit den Anforderungen an das Gehirn während der Bewegung zusammen. Komplexe Bewegungsabläufe oder neue Strecken fordern die kognitiven Fähigkeiten und trainieren somit auch das Gehirn.

Sollten Sie sich also mal nicht zum Sport aufraffen können, denken Sie daran: Sport macht fit und dazu auch noch schlau!

 

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Eva Strünker

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